Meine historischen Erzählungen

"Im Zeichen des Löwen" >     

Mein Buch "Im Zeichen des Löwen" ist am 27.02.2015 im Verlag BoD erschienen (BoD –  Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter www.BoD.de )

Die ISBN lautet: 978-3-7347-5911-6


Altersempfehlung: ab 14 Jahre


108 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm


Hier dazu der Klappentext:


"Die Geschichte spielt von 1147 bis 1163 im Volke der Sachsen in einem kleinen Dorf. Wolfgang und Heinrich kennen sich seit Kindertagen doch nun ist einer der Herzog und der andere ein Bauer. Kann ihre Freundschaft diese Kluft überbrücken? Wolfgang erwirbt sich in den vielen Kämpfen das Vertrauen seines Herzogs und darf das Banner mit dem Löwen im Kampf führen, doch der Kampf gegen das Volk der Slawen stellt diese Freundschaft auf immer neue Bewährungsproben. Kann Wolfgang, als halber Slawe, den Kampf gegen das Brudervolk mit seinem Gewissen vereinbaren? Zusammen mit Karl ist er als Oberhaupt für die Geschicke des Dorfes verantwortlich. Mit seiner Frau Gisela, seinen Bruder Siegfried und den anderen Bewohnern im Dorf bewältigt er die täglichen Herausforderungen des Lebens in einer Zeit als aus dem Dorf langsam eine kleine Stadt wird."


Hier die Vorschau des Buchcovers:





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Mein Buch "Im Zeichen des Löwen" ist auch als E-Book erhältlich:
Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7386-7777-5 und wird zum Verkaufspreis von 2.49 EUR angeboten.

Leseporobe:

"... Die Führer des Heeres, so auch Heinrich, blieben beim König in Rom. Wolfgang und ein Teil seiner Männer wurden nun zur Bewachung mit nach Rom genommen. Nach der Einnahme der Stadt hatte Heinrich Wolfgang zu seinem Bannerträger gemacht. Bei allen offiziellen Auftritten, bei denen Heinrich sein Banner dabei haben musste, war nun auch Wolfgang dabei. Rom war einfach eine sehr schöne Stadt mit vielen großen Häusern und Kirchen. Diese alte Stadt mit den Ruinen längst vergangener Zeiten faszinierte Wolfgang. Wann immer es ging versuchte er sich diese Stadt anzuschauen. In den Wirtshäusern gab es roten, süßen Wein der nicht mit dem Wein zu vergleichen war, den er aus der Heimat kannte.


Zusammen mit dem Wein nahm Wolfgang aber auch den Unmut der Römer auf. Sie als Sachsen waren hier als Eroberer nicht willkommen und er hatte daher lieber immer sein Schwert dabei und einen kühlen Kopf. Ein zu viel des Weins hätte sonst für ihn gefährlich werden können. Nicht nur, dass er in einen der Flüsse gestürzt wäre, sondern auch die heimlich gezogenen Messer hinter seinem Rücken in der Schänke galt es im Auge zu behalten. So mancher unvorsichtige Kämpfer war schon für immer verschwunden und er wollte ja zu Frau und Kinder zurück. Vor einem Jahr war er mit seinem Bruder noch auf Handelsreise gewesen. "Was der wohl jetzt machte?" fragte sich Wolfgang. Er hoffte noch vor dem Winter wieder zu Hause zu sein, aber jetzt war es gerade mal Sommer.

....

Danach saßen alle auf, um zum Lager zurück zu reiten. In den Straßen Roms war von ferne ein Tumult zu hören der immer lauter wurde je mehr sich der Zug vorwärts bewegte. Von einigen Häuserdächern wurden sie nun mit Steinen und verdorbenen Gemüse beworfen. Die Begleitung des Kaisers versuchte mit den Schildern so viele Wurfgeschosse wie möglich abzuwehren. Vor sich, an einer Toröffnung, sah Wolfgang nun, dass die Bewohner der Stadt eine Sperre über die Straße gebaut hatten, um den Zug aufzuhalten. Mit gezogenem Schwert stürzten Heinrich und Wolfgang nach vorn und schlugen ein paar bewaffnete Bürger zurück. Heinrich saß schnell vom Pferd ab und band die Straßensperre an ihrer beiden Pferde. Zusammen zogen sie die Balken aus dem Weg damit der Zug des Kaisers weiter konnte.


So schnell sie konnten verließen alle die Stadt und versammelten sich auf den Hügeln bei ihrem Lager. Im Lager wurde nun die Feier der Kaiserkrönung durchgeführt, die zu solch einer schmählichen Flucht aus Rom geführt hatte. Bereits wenige Tage später brach das Heer die Zelte ab und setzte sich wieder in Richtung Norden in Bewegung. Je näher sie den Bergen kamen umso froher wurde Wolfgang, denn er wusste ja, das hinter diesen Bergen seine Familie auf ihn wartete, die er nun schon fast ein Jahr lang nicht mehr gesehen hatte.


Sie kamen schnell voran und nahmen auch wieder denselben Weg über die Berge, nur diesmal in die andere Richtung. Vor dem Aufstieg dankten sie alle in der kleinen Kapelle, dass sie den Kriegszug unbeschadet überstanden hatten und sie beteten auch für eine sichere Überquerung der Berge. Als die einheimischen Führer eingetroffen waren zogen sie alle am Morgen los und gegen Abend schlugen sie auf der anderen Seite auf einer großen Lichtung ihr Lager auf. ... "






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